Linux in einem Windows-Fenster? Windows in einem Mac OS-Fenster? Kein Problem: VirtualBox richtet virtuelle Maschinen auf dem Computer ein, auf denen sich beliebige Betriebssysteme installieren lässt. Anscheinend ist das Tool noch immer ein Geheimtipp – aber unheimlich praktisch.
VirtualBox ist ein Open Source-Projekt von Sun und deshalb kostenlos. Mit dem Programm kannst Du virtuelle Maschinen einrichten, die sich verhalten wie „echte“ Computer – mit Arbeitsspeicher, Festplatte und Netzwerkverbindungen. Der Unterschied: Die virtuellen Maschinen laufen in einem Fenster in Deiner gewohnten Umgebung, die virtuellen Festplatten sind in Wahrheit einfache Dateien auf Deinem Computer.

Für Windows und Linux gibt es Gasterweiterungen. Das sind spezielle Treiber, dank denen die Bildschirmauflösung des Gast-Betriebssystems der Größe des Fensters angepasst wird. Außerdem kann man einen Ordner des „Wirts“ als Laufwerk im Gastsystem mounten und so ganz einfach Dateien hin- und herschieben.
Die Einrichtung ist ganz einfach: Ein Assistent hilft bei der Einrichtung einer virtuellen Maschine. Das Betriebssystem kann dann aus einer Imagedatei heraus oder von einer CD/DVD installiert werden. Die Website und die Anleitung helfen gut weiter, die Software selbst hat eine deutsche Sprachdatei.
Meine Steuererklärung ging dank VirtualBox schnell von der Hand – die Software Elster gibt es nämlich nur für Windows. Und Siedler kann ich auch wieder spielen…
Steuererklärung? Hast du etwa Einkommen? :D
Felix 1.04.2009 20:01 #
Hatte ich letzten Sommer und blöderweise haben die die volle Steuer abgeführt. Die hab ich mir jetzt wiedergeholt :-)
Felix 2.04.2009 00:45 #